Hervorragendes Ergebnis kurz nach Schlosskonzert

Am vergangenen Samstag trat die Trachtenkapelle Guntersdorf wieder bei der Marschmusikbewertung der BAG Hollabrunn an, die in diesem Jahr im Rahmen des Bezirksblasmusikfestes in Maissau ausgerichtet wurde. Mit den Märschen „Achtung“ von Hans Schneider und „Juventas“ von Peter Fihn erreichte die Kapelle unter der Leitung von Stabführer Franz Tröthann in Stufe D ein Ergebnis von 84 Punkten. Beim anschließenden Zeltfest wurden die allgemein sehr guten Ergebnisse noch ausführlich gefeiert.

Nur drei Wochen nach dem 20. Schlosskonzert stellte sich die Trachtenkapelle Guntersdorf der nächsten musikalischen Herausforderung und nahm an der Marschmusikbewertung in Maissau teil. Für Vorstand und Musiker brachte dies in den vergangenen Wochen hinsichtlich der Probentätigkeit praktisch eine „Doppelbelastung“ mit sich. Ein Aufwand, der sich bezahlt machen sollte, erreichte die TK Guntersdorf in Stufe D* doch ein hervorragendes Ergebnis von 84 von 90 möglichen Punkten. Entsprechend der bis zum letzten Jahr noch verwendeten Prädikate, hätte dies einem „ausgezeichneten Erfolg“ entsprochen. Besonders Stabführer Franz Tröthann freute sich über das Resultat: „Es ist weder leicht noch selbstverständlich, den Fokus nach einem großen Konzert – wie es das Schlosskonzert für uns ist – gleich auf die nächste Herausforderung zu richten. Wir haben es trotzdem versucht und das hat sich definitiv gelohnt!“

Veranstalter feierten 60. Bestandsjubiläum

Veranstaltet wurde die Marschmusikbewertung im Rahmen des 54. Bezirksblasmusikfestes von der Stadtmusik Maissau, die im Zuge dessen ihr 60. Bestandsjubiläum feierte. Neben der TK Guntersdorf traten am Bewerb 19 weitere Musikgruppen an, darunter auch die Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein, die extra aus Tirol anreiste um den Maissauern zu gratulieren. Als inoffizieller Sieger der Bewertung ging abermals die Stadtkapelle Retz hervor, die in der Kürstufe E die Juroren mit der „Wasserfall-Kreuzwende“ überzeugten, und so ein Ergebnis von 98 Punkten erreichten.

Die durchwegs sehr guten Ergebnisse wurden von den Kapellen beim anschließenden Zeltfest noch ausführlich gefeiert. Für ausgelassene Stimmung sorgten die Konzerte der Musikapelle Zellerndorf und der Blasmusikkapelle Göllersdorf sowie das abschließende Set der Brass-Band „Voixbrass„.

Die gesammelten Ergebnisse der Bewertung finden Sie hier.

Hier die Aufnahme unseres Auftrittes:

* Anm. zur Bewertung/Stufe D:  Bei der Marschmusikbewertung haben die teilnehmenden Kapellen die Möglichkeit, aus 5 Schwierigkeitsstufen, A bis E, zu wählen. Die Stufe E wird auch als „Kürstufe“ bezeichnet und gilt als die schwierigste. In Stufe D muss die Kapelle folgendes Programm absolvieren: antreten – Abmarsch – abfallen & aufschließen (hierbei wechselt die Kapelle von 5er-Reihen zu 3er Reihen und wieder zurück) – halten & abmarschieren im Spiel – Defilierung – große Wende (180° Wendung der Kapelle) – Schwenkung (90° Wende) – Abriss des Marsches – halten – abtreten. Sämtliche Kommandos kommen hierbei vom Stabführer. In Stufe D werden maximal 90 Punkte vergeben.